Hi, ich bin Heiko.

Ich finde ihn selten im Großen. Eher in so was wie dem Geruch eines Buches, das ich viel zu schnell ausgelesen habe. Der Sonne, die durch die Baumwipfel glitzert. Dem verheißungsvollen Gurgeln der Kaffeemaschine.
Das Leben und ich sind uns nicht immer einig, was es mir zumuten darf: einen Burnout, der mich umgehauen hat. Die Geburt unseres zweiten Sohnes, die mich zum Papa einer inklusiven Familie gemacht hat. Sagen wir mal so: Ich habe viel gelernt in den letzten Jahren. Zum Beispiel, dass immer weiter zu funktionieren, obwohl man schon nicht mehr kann, nicht so lange funktioniert. Für dich getestet und nicht zur Nachahmung empfohlen.
Kann sein, dass du das kennst. Dieses Weiterlaufen, obwohl längst nichts mehr nachkommt. Abends leer, und trotzdem das Gefühl, zu wenig geschafft zu haben. „Alles ein bisschen viel grade“ als heimliches Lebensmotto. Darunter die leise Sehnsucht nach mehr als nur Funktionieren, nur kommst du nicht dazu.
Kurz: Ich bin ein ganz normaler Typ am Ende seiner Vierziger, der sich irgendwann auf den Weg gemacht hat, sich in seinem Leben wieder zu Hause zu fühlen. Wirklich darin zu leben, und dabei Spaß zu haben. Auch wenn vieles semigut bis scheiße ist. Dabei hilft mir ein völlig neu entdeckter Glaube, der mich trägt, auch wenn ich nichts mehr tragen kann, guter Kaffee, viele Bücher (ich nenne es Privatbibliothek), der Wald vor der Haustür, ein Grill, mein kleines Apple-Ökosystem und besonders und vor allem: meine Familie.

Vielleicht hat dich Kirche eher müde gemacht als getröstet. Enge Bilder, große Worte, wenig Luft. Und trotzdem ist da diese leise Sehnsucht nach Gott geblieben.
Bei mir musst du nicht erst richtig glauben (was auch immer das heißen mag), um dazuzugehören. Gott ist für dich. Immer. Jetzt.
Woran ich glaube
Dass Spiritualität nicht zusätzlich belasten muss, sondern entlasten kann.
Dass ein gutes Leben nicht heißt, mehr zu schaffen, sondern wieder zu Hause zu sein. In sich, im Moment, bei Gott.
Was ich mache
Ich beschäftige mich mit einer Frage, die mich nicht loslässt: Wie wird aus Glaube etwas, das nicht nur sonntags schön klingt, sondern montags trägt? Wie wird aus einem Leben, in dem ich gerade noch so funktioniere, eines, in dem ich mich wieder zu Hause fühle?
In meinem Lebenslauf stehen dafür Begriffe wie Autor, geistlicher Begleiter, Dozent und Redner. Für mich geht es dahinter um etwas Einfacheres: Ich möchte Räume öffnen, in denen Menschen aufatmen können. Menschen wie du und ich, mit einem ganz normalen, vollen, manchmal überfordernden Leben.
Ich übersetze alte geistliche Schätze in heutige Tage. In volle Küchen. In müde Abende. In Arbeitswege, Familienalltag, Erschöpfung, Hoffnung und Neuanfang.
Und ich glaube: Mitten im Unsortierten, mitten im Chaotischen lassen sich Spuren von Gnade entdecken. Und ein Gott, der nicht noch mehr von dir fordert, sondern dich auf einen Kaffee einlädt. Einfach da zu sein, einen Moment lang. Mit allem, was gerade ist.
In meinen Büchern, Texten, Begleitungen, Kursen, Seminaren, Vorträgen und Predigten geht es deshalb immer wieder um denselben Weg:
hinein in ein Leben, das wieder bewohnbar wird.
mit Gott. mitten im Alltag.
Ich gehe diesen Weg selbst. Gern auch ein Stück an deiner Seite.
Wie sich das anhört
Meine Bücher
Lass uns zusammen weitergehen
Kurz zur Person
Studiert hab ich Ev. Theologie in Marburg, London und Pretoria, Schwerpunkt Praktische Theologie. Journalist und Achtsamkeits- & Meditationslehrer bin ich auch noch. Geboren im Sauerland, hängengeblieben in Marburg, mit Familie, ein paar Hühnern und deutlich zu vielen Büchern (sagt meine Frau, ich hab noch eine romanlange Bücherwunschliste).
Was wissen wollen oder einfach Hallo sagen? heiko@heiko-metz.de
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