12 von 12: Dezember 2024

Kategorisiert als Rückblicke

Ein Tag in meinem Leben. So sah mein 12. Dezember 2024 aus.

Dienstreise: Zugfahrt, Hamburger Flair, lecker Kuchen, gute Gespräche … anstrengend schön.

Morgens – während ich dusche, beschallt der Sohn das Bad mit „Deine Freunde“. Gar nicht meine Musik. Laut ists auch. Könnt ich ja hassen.
Oder anders:
Morgens – während ich dusche, beschallt der Sohn das Bad mit seiner Lieblingsmusik. Er tanzt dazu und singt fröhlich vor sich hin. Zwischendurch bekomme ich kurze Interpretationsfetzen zu einzelnen Textzeilen unter die Dusche gerufen. Ich liebe einfach alles daran.

Ein bisschen Marburger Adventsstimmung auf dem Weg zum Zug. Tut gut.

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Start in die erste und letzte Dienstreise für dieses Jahr – Auf geht’s nach Hamburg.

Wenn man zu spät ein Zugticket bucht (weil man verpeilt hat z. B.) und deshalb keine Sparpreis-Tickets für die 2. Klasse mehr verfügbar sind – aber man früh genug bucht (weil mans ja quasi genauso geplant hat), dass man noch 1. Klasse Sparpreis-Tickets bekommt, die billiger sind, als der normale Preis der 2. Klasse … hat man eine echt komfortable Zugfahrt vor sich. Und freut sich nen Ast. Hab ich gehört 😉

Bisschen was arbeiten … und mich mega über die schönen Rückmeldungen zu meinem Adventskalender freuen. Ich liebe das ja megamäßig, wenn das, was ich mache, Menschen wirklich etwas bedeutet, sie berührt, bewegt, begleitet, etwas verändert … einfach herrlich.

Da simmer. Sogar fast pünktlich angekommen. Und jetzt geht’s nicht zur Stadtrundfahrt, sondern zum Treffen mit einem lieben Kollegen.

Hamburger Charme …

… und gute Botschaft. Liebe – am besten für alle und immer und überall und so.

Ein bisschen Hamburger Adventsstimmung vor unserem Café-Arbeitsplatz für heute. Tut gut.

Hübsch hier – Koppel 66. Alte Möbel, viel Kunst, spannende Menschen, etwas Grün mitten in der Stadt, ziemlich hohe Fenster und …

… und echt lecker Kuchen (Birne-Schoko – bravo) mit ziemlich gutem, fairem Kaffee. Gibt eindeutig schlimmere Arbeitsorte.

Und jetzt mein maximal schrankgroßes Hotelzimmer bestaunen. Mein Buch und ich legen uns jetzt hin. Mal sehen, ob ich unter der gruselig großen Möwe schlafen kann …

Und – wie war dein 12. Dezember 2024?

Unter dem Hashtag #12von12 dokumentieren Blogger:innen jeden Monat ihren Alltag am 12ten in 12 Bildern. Eine schöne Tradition – da bin ich dabei.
Caroline Lorenz-Meyer sammelt dankenswerterweise die verschiedensten #12von12 auf ihrem Blog. Reinschauen lohnt sich.

Das war spannend? Dann lies mal DAS hier:

  • Kabuki ist ein Arschloch

    Kabuki. Ein Wort, das unsere Familie prägt und beeinträchtig. Aber wir leben, lieben und feiern Familie – mit und trotz Kabuki.

  • Was ist der Kabuki Count?

    Erfahre mehr über den „Kabuki Count“, eine weltweite Initiative, die darauf abzielt, Menschen mit Kabuki-Syndrom zu erfassen und zu unterstützen. Lies unsere persönliche Geschichte und erfahre, wie du helfen kannst, neue Türen für Betroffene zu öffnen.

  • Was ist das Kabuki Syndrom?

    Erfahre, was das Kabuki Syndrom ist, seine Symptome, genetischen Ursachen und wie Betroffene Unterstützung finden.

Bilder: privat, Dall-E, Canva.

Von Heiko Metz

Heiko Metz ist evangelischer Theologe, Autor und geistlicher Begleiter. Er schreibt über Alltagsmystik: eine Spiritualität, die in den ganz normalen Tag passt, statt ihn noch voller zu machen. Das Funktionieren bis zum Anschlag kennt er von innen: aus einem eigenen Burnout und aus dem Familienleben mit einem Sohn mit dem seltenen Kabuki-Syndrom. Was ihn trägt, ist ein Gott, der einlädt statt anzutreiben. Von ihm erschienen sind „Warten. Staunen. Bleiben." (2025) und „Einfach mal durchatmen" (2026); sonntags schreibt er den Newsletter „Stille Post", einmal im Monat spricht er im Podcast „Pausentaste" eine geführte Stille.

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