Hi, ich bin Heiko.
Vielleicht bist du hier, weil du wissen willst, wer hier eigentlich schreibt. Und ob der das mit dem Funktionieren nur vom Schreibtisch kennt. Tut er nicht.
Und ich bin – trotzdem oder gerade deswegen – ziemlich überzeugt von einer Sache: Gott ist für dich. Nicht gegen dich, nicht irgendwo weit weg und auch nicht erst, wenn du dich endlich zusammengerissen hast. Für dich.

Das Leben und ich sind uns nicht immer einig, was es mir zumuten darf: einen Burnout, der mich umgehauen hat. Die Geburt unseres zweiten Sohnes, die mich zum Papa einer inklusiven Familie gemacht hat. Sagen wir mal so: Ich habe einiges gelernt in den letzten Jahren. Zum Beispiel, dass immer weiter zu funktionieren, obwohl man schon lange nicht mehr kann, erstaunlicherweise keine besonders nachhaltige Strategie ist. Für dich getestet. Nicht zur Nachahmung empfohlen.
Vielleicht kennst du das ja: weiterlaufen, obwohl eigentlich nichts mehr nachkommt. Abends leer sein und trotzdem denken, dass man zu wenig geschafft hat. „Alles ein bisschen viel gerade“ als heimliches Lebensmotto. Und irgendwo darunter diese Sehnsucht: Da müsste doch noch mehr sein als das hier.

Was sich verschoben hat
Mich beschäftigt eine Frage, die mich nicht loslässt: Wie wird aus Glaube etwas, das nicht nur sonntags schön klingt, sondern montags trägt? Und wie wird aus einem Leben, in dem ich gerade noch so funktioniere, eines, in dem ich mich wieder zu Hause fühle?
Gott finde ich selten im Spektakulären. Eher im Geruch eines Buches, das ich viel zu schnell ausgelesen habe. In der Sonne, die durch die Baumwipfel glitzert. Im verheißungsvollen Gurgeln der Kaffeemaschine.
raus aus dem reinen Funktionieren.
hinein in ein Leben, das wieder bewohnbar wird.
mit Gott. mitten im Alltag.
Dass Gott seinen Menschen entgegenkommt. Mit Hoffnung, Liebe und Freiheit im Gepäck.
Dass Spiritualität nichts sein muss, das man zusätzlich hinkriegen soll. Sie darf und soll entlasten.
Dass ein gutes Leben nicht unbedingt eines ist, in dem man besonders viel schafft. Sondern eines, in dem man so richtig zu Hause sein kann: bei sich, im Moment und bei Gott.
Was ich selbst übe
Ich schreibe viel über Stille, Gebet und Alltagsspiritualität. Und ich versuche tatsächlich, sie zu leben. Nicht besonders heldenhaft. Und schon gar nicht immer konsequent. Aber mit dem ehrlichen Versuch, jeden Tag neu.

Tagzeitengebet
Seit meiner Reha begleiten mich feste Gebetszeiten durch den Tag. An guten Tagen dreimal, an anderen weniger bis gar nicht.

Kaffee
Die erste Tasse am Morgen trinke ich bewusst. Für ein paar Minuten ist der Kaffee mein Gebet.

Wald
Der Wald beginnt fast vor unserer Haustür. Ich gehe gern einfach los. Möglichst ohne Handy. Oder zumindest Handy im Flugmodus …

Segen an der Tür
Wenn unsere Kinder morgens losgehen, bekommen sie einen Segen mit: ein Kreuz auf die Stirn und ein schlichtes „Gott geht mit“.
„Man merkt, dass der Autor nicht belehren will, sondern begleiten.“
„Er lädt wirklich jeden Tag zu einem Moment der Achtsamkeit und Gottesbegegnung ein.“
„Heiko Metz schreibt als Familienvater und Theologe aus der Mitte des Lebens. Er weiß, dass wir keine Zeit für ein dreiwöchiges Kloster-Retreat haben.“
Magst du einfach anfangen?
Du musst nicht gleich dein Leben umbauen. Fang da an, wo es sich leicht anfühlt. Der erste Schritt kann klein sein: „Einmal kurz Himmel atmen“ sind sieben kurze Audios: sieben Tage lang jeden Tag drei bis fünf Minuten geführte Stille. Kostenlos.
7 Tage kostenlos startenUnd wenn du anders unterwegs sein möchtest, gibt es noch drei Wege:
Studiert hab ich Ev. Theologie in Marburg, London und Pretoria. Journalist und Achtsamkeits- & Meditationslehrer bin ich noch dazu.
Kurz: Ich bin ein ganz normaler Typ am Ende seiner Vierziger, der sich irgendwann auf den Weg gemacht hat, sich in seinem Leben wieder zu Hause zu fühlen. Wirklich darin zu leben, und dabei Spaß zu haben. Auch wenn vieles semigut bis scheiße ist.
Im Gespräch beim ERF erzähle ich vom Weg in den Burnout und wieder heraus: ERF-Gespräch ansehen.
Geboren im Sauerland, hängengeblieben in Marburg, mit Familie, ein paar Hühnern und deutlich zu vielen Büchern (sagt meine Frau, ich hab noch eine romanlange Bücherwunschliste). Über zwanzig Jahre schreibe ich auch selber schon, da ist einiges zusammengekommen: alle Veröffentlichungen.
Ich gehe diesen Weg selbst. Gern auch ein Stück an deiner Seite.
Dein Heiko
Was wissen wollen oder einfach Hallo sagen? info@heiko-metz.de